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Höhere Kosten für SQL-Server-Entwickler

21.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft hat einen Mitte 1999 angestrengten Prozess gegen den Softwarehersteller Timeline verloren. Die Gates-Company wollte von Timeline lizenzierte Technologie, die unter anderem in Datenbank-Analyse-Tools für SQL Server 7 integriert ist, Entwicklern außerhalb des eigenen Unternehmens zur Verfügung stellen (Computerwoche online berichtete). Timeline bestand jedoch auf einem rechtlichen Unterschied zwischen Anwendern, die das Produkt gemäß des Lizenzvertrages verwenden, sowie externen Entwicklern, auf die sich das Abkommen nicht erstrecken würde.

Charlie Osenbaugh, Geschäftsführer von Timeline, rät nun SQL-Server-Programmieren, eigene Entwicklungen mit Hilfe eines Rechtsanwalts im Hinblick auf die entsprechenden Patenvorschriften zu prüfen. Sonst könnte es teuer werden: Das Unternehmen verlangt Lizenzgebühren von 250.000 bis fünf Millionen Dollar oder wahlweise eine kontinuierliche Zahlung von fünf Prozent des mit SQL-Entwicklungen erzielten Gewinns. (lex)