Rote Zahlen

Halbleiterkonzern AMD verpatzt Weihnachtsquartal

21.01.2015
Der Chiphersteller AMD hat im Weihnachtsquartal nicht von dem starken Geschäft mit Spielekonsolen profitieren können. Obwohl wieder Millionen von Geräten mit AMD-Halbleitern verkauft wurden, brach der Umsatz im Jahresvergleich ein und es gab tiefrote Zahlen.

Die AMD-Erlöse sackten im Schlussquartal 2014 im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar ab. Es sammelte sich ein massiver Verlust von 364 Millionen Dollar an, wie der Chipkonzern am Dienstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte AMD noch 89 Millionen Dollar verdient. Die Aktie notierte nachbörslich leicht im Minus.

Lisa Su, CEO von Advanced Micro Devices (AMD)
Lisa Su, CEO von Advanced Micro Devices (AMD)
Foto: AMD

Der Konzern hatte in der Vergangenheit die Schwäche im PC-Markt mit dem Spielekonsolen-Geschäft ausgleichen können, das zu Weihnachten traditionell boomt. Zuletzt mussten unter der neuen Chefin Lisa Su mehrere Top-Manager gehen. (dpa/tc)