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Hacker suchen neue Ziele

25.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das SANS-Institute (System Administration, Networking and Security) warnt, dass die von populärer Software wie etwa Media-Playern ausgehende Gefahr steigt. Allein im zweiten Quartal dieses Jahres sind laut SANS 422 neue Sicherheitslücken in solchen Zusatzanwendungen aufgetaucht - fast elf Prozent mehr als im ersten Quartal 2005 und über 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie Alan Paller, Forschungsleiter bei der Organisation, erläutert, hat sich die Situation im Umfeld von Betriebssystemen hingegen etwas entspannt. Sicherheitsspezialisten würden sich dafür jetzt vermehrt um Anwendungen wie Apples "iTunes" oder den "Real Player" von Real Networks kümmern - und dort fündig werden. In erster Linie sind Privatanwender betroffen. Sie sollten unbedingt verfügbare Patches einspielen, um Sicherheitslücken gleich zu schließen. (ave)