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Griechen und Dänen haben die meisten Internet-Probleme

10.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Anwender in Dänemark und Griechenland haben europaweit die meisten Probleme mit der Internet-Performance. Das ermittelte die Software- und Beratungsfirma Men & Mice aus Island. Sie hat über 2500 Internet-"Zonen" in 13 europäischen Ländern mehr als 70 mal getestet. Als Zone definieren die Autoren der Studie dabei die Online-Präsenz einer einzelnen Organisation oder einer Person.

Über 75 Prozent der griechischen Internet-Zonen wiesen dabei Fehler auf, die die Verbindung zur Website einschränkten oder ganz unmöglich machten. Überraschenderweise belegten die ansonsten für ihre Online-Fortschrittlichkeit bekannten Dänen Rang zwei: In 66 Prozent der untersuchten Zonen gab es Probleme.

Die größten Schwierigkeiten bereiten den Autoren zufolge falsche Einträgen in den DNS-Servern, die zur Folge haben, dass die Websites nicht oder nur schwer aufzufinden sind. Die Schuld an den Schlampereien tragen die Domain-Inhaber oder die Personen, die die Adressen für sie verwalten. Dabei handelt es sich um ein weit verbreitetes Problem. In den USA beispielsweise ermittelten die Auguren eine Internet-Performance-Fehlerquote von rund 50 Prozent.

Die wenigsten Verbindungsfehler traten im europäischen Vergleich mit 31 Prozent bei den Franzosen auf; es folgen die Niederländer und die Deutschen. Den Grund für die niedrige Fehlerquote in diesen Ländern sieht Men & Mice in deren zentralen Domain-Vergabe-Stellen. Diese führen einige Tests durch um sicherzustellen, dass die Domain-Inhaber ihre Websites korrekt angelegt haben. (ka)