Für iOS und Android

Google verschenkt neues QuickOffice

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Ab sofort können Besitzer von mobilen Geräten mit iOS oder Android das mobile Office-Paket "QuickOffice" kostenlos nutzen - allerdings nur noch mit Google Drive.

Das kündigte Google gestern in mehreren Firmenblogs an. Die dazu neu bei iTunes und im Google Play Store veröffentlichte QuickOffice-Version ist allerdings in gewisser Weise ein Danaer-Geschenk - als Cloud-Speicher arbeitet QuickOffice jetzt nämlich nur noch mit Google Drive zusammen; früher wurden auch andere Dienste wie Dropbox und Box unterstützt. Außerdem beherrscht QuickOffice nun Googles eigene Docs-Dateiformate nicht mehr, sondern stellt diese nur noch als Read-only-PDF dar. Ein paar positive Neuerungen gibt es allerding auch - zum Beispiel die Möglichkeit, gezippte Ordner anzulegen und Charts in Excel und PowerPoint anzusehen.

Mit QuickOffice kann man Dateien von Microsoft Office auf mobilen Geräten ansehen und bearbeiten.
Mit QuickOffice kann man Dateien von Microsoft Office auf mobilen Geräten ansehen und bearbeiten.
Foto: Google

Einzige Voraussetzung für die Nutzung des neuen kostenlosen QuickOffice ist ein Google-Konto; wer sich aus einer der neuen Apps heraus bis zum 26. September damit anmeldet, bekommt zwei Jahre lang 10 Gigabyte zusätzlichen Drive-Speicherplatz spendiert (der wird allerdings nicht umgehend freigeschaltet, sondern erst im Lauf der nächsten Wochen).

Eher ärgern werden sich Nutzer, die in der Vergangenheit die Premium-Versionen "QuickOffice Pro" oder "QuickOffice HD" gekauft hatten. Diese sind mit iOS 7 nicht vollständig kompatibel und werden auch nicht mehr daran angepasst, teilt Google mit. Nach Ende März funktionieren in den alten Apps dann auch die Cloud-Storage-Dienste nicht mehr.