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Regenbogen-Doodle

Google protestiert gegen LBGT-Diskriminierung bei Olympia

07.02.2014
Der Internetriese Google wirbt mit einem Firmenlogo in Regenbogenfarben für diskriminierungsfreie Olympische Winterspiele.

Das Unternehmen ersetzte das Google-Logo auf der Startseite seiner vielbesuchten Suchmaschine durch Zeichnungen von Wintersportlern in Regenbogenfarben. Unter dem schwul-lesbischen Symbol platzierte Google einen Auszug aus der Olympischen Charta (PDF-Link). "Die Ausübung von Sport ist ein Menschenrecht", heißt es darin. Jeder Mensch müsse die Möglichkeit dazu "ohne Diskriminierung jeglicher Art haben".

Google-Startseite mit Sotschi-Doodle in Regenbogenfarben
Google-Startseite mit Sotschi-Doodle in Regenbogenfarben

Im Vorfeld der Olympischen Spiele wurde das Gastgeberland Russland heftig für seine abwertende Haltung gegenüber Homosexuellen kritisiert. Ein Gesetz verbietet es dort, sich vor Minderjährigen positiv über Lesben und Schwule zu äußern. In der Olympischen Charta heißt es weiter: "Jede Form von Diskriminierung eines Landes oder einer Person aufgrund von Rasse, Religion, Politik, Geschlecht oder aus anderen Gründen ist mit der Zugehörigkeit zur Olympischen Bewegung unvereinbar."

Google macht sich häufiger einen Spaß mit dem Logo auf der Suchmaschinen-Seite und ersetzt den Firmennamen durch Bilder. Die Zeichnungen werden auf English "Doodles" genannt. Sie erinnern meist an Feiertage, Entdecker oder Wissenschaftler. (dpa/tc)