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"Google Apps Marketplace"

Google öffnet Apps für Drittanbieter

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Mit dem "Google Apps Marketplace" öffnet Google sein gehostetes Programmpaket "Google Apps" für passende Anwendungen von Drittanbietern.
Google Apps Marketplace
Google Apps Marketplace

Der Google Apps Marketplace soll es Nutzern von Google Apps (Standard, Education und Premier Edition) einfacher machen, Third-Party-Applikationen zu finden, auszurollen und zu verwalten, die mit Google Apps zusammenspielen.

Zum Start sind bereits über 50 Drittanbieter mit im Marketplace-Boot. Dazu gehören zum Beispiel Intuit ("Online Payroll", Lohnbuchhaltung für KMU), Manymoon (kostenlose Projekt-Management-Lösung) oder Atlassian ("JIRA Studio", Software-Entwicklungsumgebung).

Alle im Google Apps Marketplace verfügbaren Web-Applikationen lassen sich in die Domain des Nutzers installieren und verhalten sich dort laut Google wie native Google-Anwendungen. Wenn der Administrator das erlaubt, können sie mit Kalender, E-Mail sowie Dokument- und/oder Kontaktdaten interagieren. Dabei kommen offene Protokolle zum Einsatz.

Eine Anwendung aus dem Marketplace ist mit vier Klicks (Hinzufügen, AGB, u.U. Datenzugriff bestätigen, Aktivieren) installiert. Der Admin verwaltet die Third-Party-Lösungen über das Control Panel von Apps und Mitarbeiter können sie aus ihrer Apps-Umgebung heraus starten. Dank Unterstützung für OpenID ist außerdem ein Single-Sign-On möglich, das heißt Endnutzer müssen sich beim Drittanbieter nicht erneut anmelden.

Nach Angaben von Google verwenden gegenwärtig rund zwei Millionen Firmen und Universitäten mit rund 25 Millionen Nutzern Google Apps.