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Aus DART wird DFP

Google entwickelt DoubleClick-Lösungen weiter

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Google hat angekündigt, wie es nach der Übernahme von DoubleClick dessen Lösungen zur Vermarktung von grafischer Online-Werbung ("Display Ads", auch Banner genannt) weiterentwickelt.
Vieles ist neu beim DART-Nachfolger DFP - auch das Logo.
Vieles ist neu beim DART-Nachfolger DFP - auch das Logo.

Google hatte DoubleClick im Mai 2008 gekauft. Seither, so schreibt der Internet-Konzern in seinem offiziellen Blog, hätten die Entwicklungs- und Produkt-Teams gemeinsam mit Betreibern von Online-Angeboten daran gearbeitet, bessere Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung von deren Websites anzubieten.

Herausgekommen ist dabei das neue Angebot "DoubleClick for Publishers", kurz "DFP", welches das bisherige System "DART for Publishers" im Laufe des nächsten Jahres ablösen soll. Als Neuerungen in DFP nennt Google bereits

  • eine vollständig neu gestaltete Benutzeroberfläche, mit der Nutzer Zeit sparen und Fehler vermeiden sollen;

  • deutlich detailliertere Reporting- und Forecasting-Daten, mittels derer Publisher besser verstehen können sollen, eo ihre Einnahmen herkommen und welche Anzeigen am wertvollsten sind;

  • ausgefeilte Algorithmen, die die Leistung und Auslieferung von Anzeigen automatisch verbessern;

  • eine neue, offene und öffentliche Programmierschnittstellen (API), über die Publisher eigene oder von Drittanbietern entwickelte Anwendungen mit DFP integrieren können, sowie last, but not least

  • die Integration mit dem neuen "Dynamic-Allocation"-Feature von DoubleClick AdExchange, über das Publisher ihren Werbeplatz für Gebote mehrerer Werbenetzwerke öffnen können.

Es sollen aber noch weitere Features und Module hinzukommen.

DFP zielt explizit auf Betreiber größerer Webseiten. Daneben offeriert Google für kleinere Publisher die abgespeckte und kostenlose Variante "DFP Small Business". Diese ist bereits in den nächsten Wochen verfügbar und ersetzt den bisherigen "Google Ad Manager".