ERP

Godesys bestückt Business-Software mit Open-Source-Analyse

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Die "SO:Business Software 5.3" des ERP-Herstellers Godesys aus Mainz verfügt nun über vorgefertigte Business-Intelligence-Funktionen (BI) und über erweiterte Multisite-Features, um Prozesse innerhalb von Firmenverbünden zu steuern.

Auf der Messe stellt Godesys die Version 5.3 seiner ERP-Lösung SO:Business Software vor. Sie enthält unter anderem voreingestellte Reporting- und Analysefunktionen. Anwender sollen damit in der Lage sein, Geschäftsdaten ohne Kenntnisse von Abfragesprachen wie SQL auszuwerten, um Prozesse zu bewerten. Hierbei helfen vorkonfigurierte Cubes und Berichte. Nutzer können sich darüber hinaus eigene Analysen und Reports bauen. Godesys nutzt den Open-Source-Olap-Server "Mondrian". Berichte rufen ERP-Nutzer über eine Portaloberfläche ab. Darüber hinaus arbeitet das Softwarehaus daran, die Open-Source-BI-Plattform Palo von Jedox einzubinden.

Ferner plant Godesys eine Kopplung seiner ERP-Lösung mit Microsoft Office. Diese soll über die quelloffene Portal-Software "Liferay" und das Sharepoint-Protokoll von Microsoft erfolgen. ERP-Anwender sollen damit in der Lage sein, Office-Dokumente bequem in die Prozessabläufe der Business-Lösung einzubinden, im Team Dateien zu bearbeiten und verschiedene Versionen von Office-Inhalten zu verwalten.

Weitere Erweiterungen der Module der Godesys-Lösung richten sich an international agierende Unternehmen. Sie können mittels Intercompany-Funktionen rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften abbilden. Damit lassen sich Lagerorte innerhalb eines Firmenverbunds leichter verwalten sowie Waren- und Werteströme zwischen legalen Einheiten leichter steuern beziehungsweise automatisieren. Die Unicode-Funktion erlaubt es, verschiedene Sprachen auf einer ERP-Instanz zu fahren. Hierzu ist jedoch eine andere Laufzeitumgebung erforderlich, die Godesys im Sommer freigeben will.