Strategie

Gigaset peilt wieder schwarze Zahlen an

25.03.2013
Der Münchner Telefonhersteller Gigaset rechnet nach einem Verlust 2012 im laufenden Jahr zumindest mit einem Betriebsgewinn.
Gigaset-Chef Charles Fränkl
Gigaset-Chef Charles Fränkl
Foto: Gigaset

"2012 war das Jahr, in dem wir aufgeräumt haben", sagte Vorstandschef Charles Fränkl der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). "Im laufenden Jahr geht es nun darum, die Neuausrichtung, die wir begonnen haben, konsequent umzusetzen. Und da sind wir gut auf Kurs."

Die frühere Siemens-Sparte leidet darunter, dass immer mehr Menschen ihr Handy als einziges Telefon ausreicht und sie auf einen Festnetzanschluss verzichten. Fränkl will mit neuen Produkten gegensteuern. Unter anderem soll im Sommer eine Basisstation samt zwei Sensoren für das vernetzte Heim in die Läden kommen. Das Produkt soll laut Fränkl knapp unter 200 Euro kosten und dem Käufer auf seinem Handy melden können, wenn jemand die Tür aufbricht oder ob jemand in seiner Abwesenheit in der Wohnung ist. Später soll die Anlage dem Manager zufolge auch Haushaltsgeräte steuern können. (dpa/tc)