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GI kritisiert Sparen am falschen Ende

10.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) kritisiert die umfassenden Sparmaßnahmen von Unternehmen in der Fort- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Mit kurzsichtigen Entscheidungen gefährden die Firmen ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, so die Einschätzung der GI.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen viele Unternehmen den Rotstift gerne in der Personalentwicklung an. Die Gesellschaft für Informatik e.V. kritisiert die Sparmaßnahmen in der Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Diese Firmenpolitik bezeichnete der GI-Präsident Heinrich Mayr als großen Fehler, der sich bald rächen werde. Wenn sich nämlich die wirtschaftliche Entwicklung verbessert, suchen die Unternehmen wieder Fachkräfte. "Sobald die Konjunktur wieder anzieht, beklagen sich insbesondere IT-Firmen über einen Mangel an qualifizierten Fachleuten, deren Weiterbildung sie gerade jetzt selbst versäumt haben", so Mayr. Mit strategisch unklugen Sparmaßnahmen verbauen sich Unternehmen nach Meinung der GI selbst Wege aus der momentan schwierigen Marktlage. (iw)