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Gewinneinbruch bei Computerlinks

18.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Münchner IT-Vermarkter Computerlinks verbuchte im Geschäftsjahr 2001 aufgrund der Branchenkrise und des starken Wettbewerbs einen Gewinneinbruch um 2,2 Millionen Euro oder 56,5 Prozent: Nach einem Nettoprofit in Höhe von 3,8 Millionen im Vorjahr weist das am Neuen Markt notierte Unternehmen für 2001 nur noch einen Überschuss von 1,6 Millionen Euro aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag mit 11,1 Millionen Euro um 300 000 Euro über dem Vorjahresbetrag. Computerlinks betonte, dass alle Töchter im vergangenen Jahr Profite und einen positiven Cashflow erzielten. So erhöhte sich der Barmittelzufluss von 900 000 auf 5,3 Millionen Euro. Die Schulden des Konzerns wurden um 500 000 Euro auf 4,3 Millionen Euro gesenkt.

Ihre Einnahmen konnten die Münchner 2001 um 44,6 Prozent von 111,5 Millionen auf 161,2 Millionen Euro steigern. Dabei erzielte der Geschäftsbereich E-Security ein Umsatzwachstum von 129 Prozent, mit 96,8 Millionen Euro trug diese Sparte etwa 60 Prozent zu den Gesamteinnahmen bei.

Vorstandsvorsitzender Stephan Link zeigte sich angesichts der schlechten Rahmenbedingungen mit dem Ergebnis zufrieden und erklärte, die Wachstums-Story des Unternehmens gehe in einem schwierigen Marktumfeld weiter, wenn auch nicht ganz so dynamisch wie erhofft. Im Falle des erwarteten Konjunkturaufschwungs in der zweiten Jahreshälfte werde Computerlinks auch im laufenden Jahr ein starkes Umsatzwachstum vorweisen können. (mb)