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Gewinn von Covansys bricht ein

05.05.2006
Hohe Zusatzkosten belasten das Ergebnis.

Der US-amerikansiche Offshore-Anbieter Covansys hat seinen Umsatz im Ende März abgelaufenen ersten Quartal um fünf Prozent auf 109,8 Millionen Euro gesteigert. Wegen hoher Zusatzkosten brach der Nettogewinn jedoch von 8,1 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf fünf Millionen Dollar ein. Die Aktie gab als Reaktion auf diese Nachricht um elf Prozent nach.

Firmenchef Raj Vattikuti begründete den deutlichen Gewinnrückgang damit, dass Covansys wegen der steigenden Kundenbedürfnisse im ersten Quartal mehr als sonst in Technik und Personal investiert habe. Vor allem die Fondsgesellschaft Fidelity National Financial und ein weiterer Finanzdienstleister hätten die Nachfrage geschürt. Auf die Kritik von Analysten, warum Covansys keine Gewinnwarnung herausgegeben habe, antwortete Vattikuti, die hohen Zusatzkosten seien erst gegen Ende angefallen. Er versprach aber, dass das Management seiner Meldepflicht aber in Zukunft besser nachkommen werde.

Covansys ist momentan dabei, sein defizitäres Behördengeschäft an die Firma Saber Consulting zu verkaufen. Angesichts der rückläufigen Umsatz- und Gewinnentwicklung dieses Bereichs geht das Unternehmen inzwischen nur noch von einem Kaufpreis von 30 bis 35 Millionen Dollar aus. Ursprünglich hatte sich das Unternehmen einen Erlös in Höhe von 40 Millionen Dollar erhofft. (sp)