Business-Process-Management

Gartner stellt 20 Prozent Kostenersparnis in Aussicht

Mit Business-Process-Management (BPM) können Unternehmen laut Gartner schon im ersten Jahr bis zu 20 Prozent Kosten sparen.

Unternehmen, die in der Wirtschaftskrise Möglichkeiten zur Kostenoptimierung suchen, erreichen laut Gartner mit Hilfe von Business-Process-Management (BPM) im ersten Jahr der Einführung Einsparungen von bis zu 20 Prozent. Damit werde sich die BPM-Einführung innerhalb eines Jahres amortisieren, so die Analysten.

"Das wirtschaftliche Leiden führt zu einem verstärkten Einsatz von BPM als eine Art der Kostenreduzierung, um zu überleben", sagt Michele Cantara, Research Vice President bei Gartner. "BPM macht Geschäftsprozesse sowohl für Fachabteilungen als auch für die IT sichtbar und erlaubt eine engere Zusammenarbeit der beiden Einheiten sowie eine schnelle und effektive Veränderung der Prozesse." Allerdings würden sich viele Anwender zu sehr auf die reine Einführung von BPM-Techniken verlassen, anstatt die Methoden einem Business Process Competency Centre zu etablieren. Die Folge: Das Ergebnis bleibe hinter den Erwartungen zurück, BPM-Initiativen lösten sich nach und nach auf. Dagegen würden Organisationen, die ein BPCC planen und aufbauen, in die Lage versetzt, innerhalb von sechs bis zwölf Monaten aus einzelnen BPM-Projekten komplette, transformierbare BPM-Programme zu schaffen. Zur Begründung gibt Gartner auch zu bedenken, dass sich BPM in mancherlei Hinsicht nicht von anderen Management-Initiativen unterscheidet - und Technik spiele in solchen Vorhaben bekanntlich nur eine kleine Rolle.