Display-Test

Galaxy Note 7 hat das beste Smartphone-Display

10.08.2016
Mit dem Galaxy Note 7 heimst Samsung in diesem Jahr zum zweiten Mal die Auszeichnung "Bestes Smartphone-Display" ein. Helligkeit, Kontrast und Farbspektrum des Note-7-Bildschirms sind derzeit im Markt unübertroffen. Das neue Samsung-Smartphone hebt sich auch durch zwei Helligkeitssensoren von anderen Geräten ab: Diese messen das Umgebungslicht auch an der Rückseite des Smartphones.
Samsungs neues Phablet-Flaggschiff Galaxy Note7
Samsungs neues Phablet-Flaggschiff Galaxy Note7
Foto: Samsung

Das Samsung Galaxy Note 7 bietet das derzeit beste Display auf dem Smartphone-Markt. Zu diesem Ergebnis kommen die Bildschirm-Experten von DisplayMate. Nach Angaben der Tester ist das Edge-Display mit Super-AMOLED-Technologie und QHD-Auflösung heller als jedes andere bislang getestete Display. Wie die Untersuchungen ergaben, erreicht es eine Helligkeit von bis zu 1.048 cd/m² (Candela pro Quadratmeter). Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S7 Edge, der bisherige Rekordhalter, schafft es auf eine Leuchtdichte von 855 cd/m².

Damit ist das Display des Galaxy Note 7 um 22 Prozent leuchtstärker als der Bildschirm des etwas kleineren Flaggschiff-Smartphones. Der Vorgänger Galaxy Note 5 schafft es auf einen Maximalwert von 861 cd/m². Erreicht werden die Werte allerdings nur im Automatik-Modus, wenn das Smartphone direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Für eine bessere Ablesbarkeit des Displays regelt das Galaxy Note 7 dabei die Helligkeit nämlich noch einmal weiter nach oben als es manuell möglich ist.

Das Samsung Galaxy Note 7 bietet wie das Vorgängermodell den sogenannten, manuellen Super-Dimming-Modus. Dabei wird die Helligkeit des Displays auf nur 2 cd/m² reduziert, bei Schwarz liegt sie sogar bei 0 cd/m². Die Einstellung eignet sich vor allen Dingen zum Lesen im Dunklen oder wenn das Smartphone als Nachttisch-Uhr verwendet wird. Unter allen untersuchten Smartphones bescheinigen die Experten von DisplayMate dem Screen des Galaxy Note 7 zudem das breiteste Farbspektrum, das höchste Kontrastverhältnis bei Umgebungslicht und die geringste Bildschirm-Reflektion.

Zwei Helligkeitssensoren für bessere Helligkeitsanpassung

Ein weiteres herausstechendes Merkmal des Stift-Phablets sind die beiden Helligkeitssensoren auf der Vorder- und Rückseite. Es ist das erste Mal, dass ein Hersteller zwei dieser Sensoren einsetzt. Diese messen nicht nur die Helligkeit des Lichts, das auf das Display fällt, sondern auch das Umgebungslicht hinter dem Smartphone. Durch die Kombination beider Messwerte sei die automatische Helligkeitsregulierung deutlich verlässlicher als bei anderen Smartphones, so DisplayMate. Die Regulierung erfolge zwar schnell, gebe aber durch eine gleichmäßige Anpassung den Augen mehr Zeit, sich an die Änderung zu gewöhnen.

Blue Box – die „Alles-Easy-Private Cloud“? - Foto: Nmedia_Fotolia.com

Blue Box – die „Alles-Easy-Private Cloud“?

Das Samsung Galaxy Note 7 besitzt ein 5,7 Zoll großes Super-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte von 515 Bildpunkten pro Zoll. Nominell ist das Display damit aufgrund der Größe unschärfer als das des Galaxy S7 Edge (534 PPI). Der Unterschied ist für das menschliche Auge allerdings nicht wahrnehmbar. Die im Vergleich zu einer RGB-Matrix weniger Subpixel bietende Pentile-Matrix wirkt beim direkten Blick auf das Smartphone-Display nur bei Pixel-Dichten bis etwa 300 Bildpunkten pro Zoll unschärfer.

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