Aktie legt zu

Fußballspiel füllt Electronic Arts die Kasse

04.08.2010
Der gebeutelte Computerspiele-Entwickler Electronic Arts (EA) scheint aus dem Gröbsten heraus.
2010 FIFA World Cup South Africa auf dem iPhone
2010 FIFA World Cup South Africa auf dem iPhone

Im ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) schrieb das Unternehmen nicht zuletzt dank des Erfolgs von "2010 FIFA World Cup South Africa" schwarze Zahlen. Unterm Strich kamen 96 Millionen Dollar (72 Millionen Euro) heraus. Vor einem Jahr hatte hier noch ein Verlust von 234 Millionen Dollar gestanden.

Die Aktie stieg am Dienstag im nachbörslichen Handel um fünf Prozent. Mit einer derart kräftigen Erholung hatten die Analysten nicht gerechnet. Die Geschäfte des für die Computerspiele "The Sims" und "Madden" bekannten Unternehmens hatten im vergangenen Jahr stark unter der Wirtschaftskrise gelitten. Nun stieg der Umsatz wieder um mehr als ein Viertel auf 815 Millionen Dollar.

Für das restliche Geschäftsjahr zeigte sich Finanzchef Eric Brown weiter zuversichtlich, dass vor allem die Geschäfte mit Spielen im Internet weiter wachsen. Als Erfolg hatte sich hier zuletzt "Battlefield: Bad Company 2" herausgestellt. Auch "Scrabble" für den neuen Tablet-Computer iPad von Apple verkaufte sich gut. (dpa/tc)