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Für Pixelpark ist kein Break-even in Sicht

29.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem Berliner Internet-Dienstleister Pixelpark AG gelang es im zweiten Quartal 2002, den Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von vier Millionen auf 2,9 Millionen Euro zu senken. Gegenüber dem vorangegangenen ersten Quartal (minus 4,1 Millionen Euro) verbesserte sich das operative Ergebnis um 1,3 Millionen Euro (Computerwoche online berichtete). Aufgrund von Abschreibungen und Wertberichtigungen sowie Restrukturierungskosten von insgesamt 7,1 Millionen Euro verbuchte das Unternehmen unter dem Strich ein Nettodefizit von 11,8 Millionen Euro. Im Vergleich zu dem Nettominus von 16,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum verbesserte Pixelpark sich damit jedoch um 4,6 Millionen Euro. Gleichzeitig brach allerdings der Umsatz des Unternehmens um fast die Hälfte von 23,5 Millionen auf zwölf Millionen Euro ein. Pixelpark erklärte, aufgrund

des Wechsels der Bilanzierungsmethode von US-Gaap auf IAS (International Accounting Standard) sei ein Vergleich der Unternehmenszahlen nur begrenzt möglich.

Aufgrund der anhaltenden Investitionszurückhaltung ist Pixelpark-Chef Paulus Neef skeptisch, dass sein Unternehmen die Gewinnzone wie geplant im vierten Quartal 2002 erreichen wird. (mb)