Dank offener APIs

Fring erhält Facebook- und Google-Mail-Anschluss

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Mit Hilfe von "fringAdd-ons" und findiger Entwickler können Fring-Nutzer über die VoIP- und Instant-Messaging-Lösung von ihrem Handy auf Facebook, Google-Mail und andere Drittanwendungen zugreifen.
Foto: Manfred Bremmer

Wie das israelische Startup Fring berichtet, sind zahlreiche Entwickler dabei, auf Grundlage der vor kurzem bereitgestellten Programmierschnittstellen alle Arten von Handy-Spielen, Tools, Services und Applikationen in die beliebte VoIP- und IM-Anwendung einzubinden. Bislang wurden auf diese Weise bereits Facebook.com, Gmail (Google Mail) Notifier, Orkut, vTap videos und Yandex.mail Notifier in Fring integriert. Die Anwendungen können in der aktuellen Version von Fring über die neue Option "fringAdd-ons" im Menü "Einstellungen" aufgerufen werden. Wie viele weitere Add-ons hinzukommen, hängt von Frings Popularität bei Entwicklern ab.

Das israelische Startup ist nicht die einzige Company, die ihre APIs Programmierern von Drittanwendungen zur Verfügung stellt. Bekannte Beispiele sind aktuell Apple (iPhone SDK) und Google mit seinem Android-Projekt. (mb)