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Freeway: IBMs Mainframe goes 64 Bit

02.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM wird in dieser Woche seine neuen "Freeway"-Mainframes vorstellen. Als erste Großrechner-Generation arbeiten die Systeme mit 64-Bit-Prozessoren. Die Freeways lassen sich mit bis zu 16 normalen und vier dedizierten Spezial-CPUs (beispielsweise für I/O) bestücken. Jeder einzelne Chip dürfte nach Einschätzung von Jon Phelps von Gartner auf eine Rechenleistung von 250 bis 270 MIPS kommen - die aktuelle "G6"-Generation schafft 200 MIPS.

Für die Anwender dürften aber zwei weitere Features von weitaus größerem Interesse sein: Schon anfänglich dürften die Freeway-Server zwischen 128 und 512 GB physikalischem Hauptspeicher unterstützen (64-bittiger virtueller Speicher folgt erst später) und damit weitaus größere und schnellere Anwendungen gestatten als die bisherige 31-Bit-Architektur mit ihrer Real-Memory-Grenze von 2 GB. Zudem lassen sich Anwendungs-Workloads einzelnen CPUs oder CPU-Gruppen zuweisen, was ein deutlich differenzierteres und genaueres Software-Pricing ermöglicht als bisher.