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Formel 1 fährt mit Betriebssystem von Wind River

15.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wind River, führender Hersteller von Embedded-Systemen, steigt in die Formel 1 (F1) ein. In Zukunft soll das Betriebssystem "VxWorks" die Übertragung von Telemetrie-Daten vom Auto in die Box steuern. Nach der noch anstehenden Änderung des F1-Reglements sollen zudem die Boxenmannschaften durch das System spezielle Bauteile der Rennwagen während der Fahrt neu einstellen können.

Entsprechende Verträge hat der Hersteller mit dem Automobil-Weltverband FIA geschlossen. Demnach wird das System in Steuerungsgeräte des Formel-1-Ausrüsters Magneti Marelli integriert, der unter anderem Ferrari beliefert. Laut Experten sichert sich Wind River durch die Kooperation wichtige Einnahmen und kann sich wieder deutlicher von den Konkurrenten Microsoft, QNX Software Systems, Red Hat und Montavista Software absetzen. (lex)