Ballmer-Nachfolge

Ford-Chef Mulally schließt Wechsel zu Microsoft aus

08.01.2014
Ford-Chef Alan Mulally will nicht die Führung bei Microsoft übernehmen.

Er werde noch mindestens bis Ende des Jahres bei dem US-Autobauer bleiben, sagte er der Nachrichtenagentur AP am Dienstag (Ortszeit) und erklärte damit die Spekulationen um seinen möglichen Wechsel zum weltgrößten Softwarekonzern für beendet. Der 68-Jährige galt als einer von mehreren möglichen Nachfolgern des noch amtierenden Microsoft-Chefs Steve Ballmer.

Alan Mulally hat nun auch selbst erklärt, dass er bis mindestens Ende 20114 bei Ford bleibt.
Alan Mulally hat nun auch selbst erklärt, dass er bis mindestens Ende 20114 bei Ford bleibt.
Foto: Ford

Der scheidende Konzernchef hatte im August seinen Rückzug binnen zwölf Monaten angekündigt. In diversen US-Medien war der 68-jährige Mulally immer wieder als zentraler Wunschkandidat genannt worden, da er Erfahrung beim Umbau großer Unternehmen habe.

Nachdem Microsoft laut amerikanischen Medienberichten eigentlich noch Ende vergangenen Jahres einen Nachfolger präsentieren wollte, zieht sich die Suche länger hin. Das zuständige Verwaltungsratsmitglied John Thompson schrieb im Dezember in einem Blog-Eintrag, dass erst Anfang 2014 ein neuer Konzernchef ausgesucht werde. Als interne Anwärter gelten die Microsoft-Manager Satya Nadella und der frühere Skype-Chef Tony Bates. (dpa/tc)