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Firmenumbau beschert palmOne rote Zahlen

18.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Handheld-Weltmarktführer palmOne, unlängst aus der Fusion der Palm Solutions Group mit Handspring enstanden, hat Zahlen zum Ende November abgeschlossenen zweiten Fiskalquartalquartal vorgelegt. Das Unternehmen weist einen Nettoverlust von 4,1 Millionen Dollar oder elf Cent pro Aktie aus im Vergleich zu einem Reingewinn von 3,5 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Anteilschein vor Jahresfrist. Hier drückten vor allem Kosten für Abschreibungen, die Aufteilung in zwei Unternehmen (also die Trennung von der Softwaresparte Palmsource) und Restrukturierung das aktuelle Ergebnis. Diese nicht eingerechnet ergibt sich ein Pro-forma-Gewinn von 5,5 Millionen Dollar oder 14 Cent pro Aktie nach 8,5 Millionen Dollar oder 29 Cent je Anteilschein im Vorjahresquartal.

Seinen Quartalsumsatz steigerte palmOne im Jahresvergleich von 257,9 Millionen Dollar um fünf Prozent auf 271,2 Millionen Dollar. Im Laufe des Berichtszeitraums verkaufte Palm nach eigenen Angaben 1,4 Millionen Handhelds mit einem von 160 auf 172 Dollar gestiegenen Durchschnittpreis. Die liquiden Mittel zu Ende des Quartals beziffert der Hersteller mit 218,2 Millionen Dollar. (tc)