Blackberry, iPhone und Co im Trend

Firmen setzen verstärkt auf Smartphones

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Das Analystenhaus J. Gold Associates geht davon aus, dass sich die Zahl der in Unternehmen eingesetzten Smartphones in den nächsten drei Jahren verdoppelt und der mobile Zugriff auf Geschäftsanwendungen stark zunimmt.

Grundlage ist eine Umfrage von J. Gold Associates unter 340 Unternehmen in den USA und Westeuropa. Diese gaben an, dass sie die Anzahl der im Firmenumfeld genutzten Smartphones im nächsten Jahr um durchschnittlich 30 Prozent steigern wollen. In den kommenden drei Jahren soll sich die Zahl in etwa verdoppeln. Parallel dazu rechnen die Unternehmen damit, dass der mobile Zugriff auf Business-Applikationen innerhalb eines Jahres um 71 Prozent zulegt. Binnen drei Jahren soll er um knapp 200 Prozent wachsen.

Im Gegensatz zu den Smartphones wollen die von J. Gold Associates befragten Unternehmen die Menge der genutzten Notebooks im kommenden Jahr nicht erweitern. Auch für die kommenden drei Jahre ist kein großes Wachstum geplant, insgesamt soll die Anzahl nur um 25 Prozent ansteigen. Besser steht es um die mit den Laptops genutzten Business-Applikationen. So gaben die Unternehmen im Schnitt an, dass der Zugriff auf Enterprise-Anwendungen im kommenden Jahr um 75 Prozent zunehmen wird, summa summarum wird für die kommenden drei Jahre eine Wachstumsrate von hundert Prozent angepeilt.

Insgesamt, so das Resümee der Studie, nimmt die Smartphone-Nutzung in Unternehmen in den kommenden drei Jahren vier Mal stärker zu als die von Notebooks. Die mobile Nutzung von Business-Anwendungen wächst immerhin doppelt so stark. Angaben dazu, wie viele Smartphones und mobile Geschäftsanwendungen die befragten Firmen aktuell bereits einsetzen, machte J. Gold aber nicht.