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Tipp für Mozilla-Browser

Firefox: Seiten schneller laden durch Pipelining

Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Im Browser Firefox lassen sich noch Geschwindigkeitsreserven mobilisieren. Mit der sogenannten Pipelining-Technik werden die Bestandteile von Webseiten parallel angefordert. Allerdings muss der Anwender Pipelining erst manuell aktivieren.

Lösung: Geben Sie in das Adressfeld von Firefox den Befehl about:config ein, und bestätigen Sie den nachfolgenden Hinweis. In der Liste der Konfigurationseinträge klicken Sie doppelt auf network.http.pipelining, danach auf network.http.proxy.pipelining. Dadurch ändert sich der Wert jeweils von false in true. In diesem Fall können Sie die Standardeinstellung false für den Parameter network.http.pipelining.ssl belassen - er dient nur dazu, Pipelining explizit für SSL-Websites einzuschalten, falls Sie es generell deaktiviert haben.

Mehr Performance: Mit den Pipelining-Einstellungen lässt sich Firefox beschleunigen.
Mehr Performance: Mit den Pipelining-Einstellungen lässt sich Firefox beschleunigen.

Standardmäßig verwendet Firefox vier Anfragen gleichzeitig. Wer möchte, kann per Doppelklick auf network.http.pipelining.max-optimistic-requests (in älteren Firefox-Versionen gibt es dafür nur den Eintrag network.http.pipelining.maxrequests) den Wert auf maximal acht erhöhen. Die geänderten Einstellungen sind ab dem nächsten Neustart des Browsers wirksam.

Produkte: Der Trick funktioniert mit allen aktuellen Versionen von Firefox.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation TecChannel. (mhr)