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Fedora stellt neues Desktop-Linux fertig

22.03.2006
Das von Red Hat geförderte Community-Projekt bringt "Fedora Core 5" heraus.

Das einstige Red-Hat-Linux für Desktops (siehe "Red Hat: Fedora-Projekt wird unabhängige Stiftung") basiert als Fedora Core 5 auf dem Linux-Kernel 2.6.16 und ist damit für 32- und 64-Bit-Umgebungen geeignet. Der GCC 4.1 wurde um einen "Stack Protector" ergänzt, der es schwer macht, Buffer Overflows zu provozieren. Zur weiteren Sicherheitsausstattung gehören das "SELinux Security Framework" und "Linux Unified Key Support" für die Festplattenverschlüsselung. Als Benutzeroberfläche stehen Gnome 2.14 und KDE 3.5 zur Auswahl. Die Bildschirmdarstellung verbessert "Accelerated Indirect GLX". In Fedora ist die Open-Source-Virtualisierungssoftware "Xen" in der neuen Version 3 integriert.

Das Energie-Management besorgt der "Gnome Power Manager", der den Suspend- oder Schlafmodus von mehr Notebooks als bisher unterstützt. Multimedia-Anwendungen können auf die Codecs von der Xiph.org zurückgreifen. "Tomboy" ist ein einfaches Tool für die Erstellung von Notizen. Digitale Fotografien lassen sich mit "F-Spot" organisieren. Natürlich gehören zu Fedora Core 5 der Web-Browser Firefox 1.5 und das Büropaket Open Office in der neuesten Version 2.0.2. (ls)