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FedEx übernimmt Kinko's

02.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der in Memphis, Tennessee, ansässige Kurierdienst Federal Express oder kurz FedEx, zahlt satte 2,4 Milliarden Dollar in Bar für den Dienstleister Kinko's und will sich damit verstärkt im Markt für die Zustellung elektronischer Dokumente positionieren. "FedEx stellt seit Jahren Dokument physikalisch zu, und jetzt steigen wir in die elektronische Zustellung ein", erklärte FedEx-Sprecher Jess Bunn. "Kinko's empfängt elektronische Dokumente und druckt sie aus. Die logische Erweiterung ist, sie durch FedEx auszuliefern."

FedEx betrieb bereits vor der Übernahme Serviceschalter in 134 von Kinko's 1200 Ladengeschäften und liefert dessen Pakete bereits seit 1988 exklusiv aus. Kinko's startete 1970 als Kopierdienst und expandierte später in andere Geschäftsfelder wie Videokonferenzen. Inzwischen macht das in Privatbesitz befindliche Unternehmen laut Dunn rund 50 Prozent seines Umsatzes mit digital übermittelten Dokumenten. Kinko's behält seinen Hauptsitz in Dallas, Texas, sowie sein Management-Team. (tc)