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Fachkräftemangel im Silicon Valley

20.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften für die High-Tech-Industrie im kalifornischen Silicon Valley kostet die Unternehmen jährlich mehr als drei Milliarden Dollar. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Beratungshauses A.T. Kearney. Jeder dritte IT-Job in der Region sei entweder unbesetzt oder belaste die Firmen mit hohen Rekrutierungskosten. Die Berater bezeichnen Versuche der US-Regierung, Lücken im Arbeitsmarkt durch höhere Ausländerquoten zu besetzen, als eine zu kurzfristige Maßnahme. Die Wirtschaft im Silicon Valley könnte wesentlich schneller wachsen, wenn mehr inländische Mitarbeiter zur Verfügung stünden. Als Problem nennt die Studie in diesem Zusammenhang, daß das kalifornische Bildungssystem trotz der finanzkräftigen Firmen in der Region zu den schlechtesten in den USA zähle.