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Drakonische Vorschriften

Facebook, eBay und Xing für Porsche-Mitarbeiter tabu

11.10.2010
Facebook, eBay oder Xing: Für Porsche- Mitarbeiter sind soziale Netzwerke, Webdienste und private E-Mailprogramme wie Google Mail tabu.
Da helfen auch Facebooks Privatsphäre-Einstellungen nicht - Porsche verbietet den Dienst aus Angst vor Industriespionage.
Da helfen auch Facebooks Privatsphäre-Einstellungen nicht - Porsche verbietet den Dienst aus Angst vor Industriespionage.

Auch das Nutzen der Internet- Plattform eBay sei während der Arbeitszeit verboten, sagte ein Sprecher des Sportwagenbauers am Samstag in Stuttgart. Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, geschieht dies aus Angst vor Wirtschaftsspionage. Der Leiter Konzernsicherheit, Rainer Benne, begründete den Schritt damit, dass über das soziale Netzwerk Facebook interne Informationen nach draußen dringen könnten.

Ausländische Geheimdienste spähen laut Bericht Facebook systematisch aus. Sie nehmen Kontakt zu gut informierten Insidern auf und versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen, heißt es in der Branche. Rund ein Viertel der knapp 13.000 Porsche-Mitarbeiter weltweit pflegten Kontakte und Freundschaften über Facebook und andere soziale Netzwerke. (dpa/tc)