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Europas Business-Manager finden ihre IT schwerfällig

14.12.2005
Nach einer aktuellen Umfrage bemängelt jeder zweite die fehlende Flexibilität der hauseigenen Informationstechnik.

In 48 Prozent der europäischen Unternehmen kann die IT nicht schnell genug auf geschäftliche Veränderungen reagieren. Das legen zumindest die Ergebnisse einer Umfrage nahe, in deren Rahmen die Economist Intelligence Unit (EIU) insgesamt 112 Topmanager - nicht nur aus der IT - befragte. Auftraggeber der Studie war der indische IT-Dienstleister Infosys.

Als ihre Prioritäten für die kommenden drei Jahre nannten die Befragten vor allem eine kürzere Time-to-Market, bessere Kundenbeziehungen, niedrigere Kosten und höhere Effizienz sowie ein wettbewerbsfähiges Geschäftsmodell. Dabei äußerten immerhin 37 Prozent die Überzeugung, die IT sei der maßgebliche Treiber, um mehr Leistung zu geringeren Kosten zu erreichen. Dass die IT helfe, schneller am Markt zu sein und ein effizienteres Geschäftsmodell umzusetzen, würden drei von zehn unterschreiben.

Doch die Informationstechnik ist offenbar auch ein Sorgenkind der Business-Manager. Das bestätigte ein anderes Ergebnis. Demnach bezweifeln mehr als die Hälfte der Befragten, dass sich bei IT-Projekten Budget, Zeitplan und Qualitätsziele einhalten lassen.

Selbstverständlich wollte Infosys auch wissen, wie Europas Manager über IT-Outsourcing denken. 70 Prozent der von EIU Befragten begreifen die Auslagerung von IT-Leistungen als eine Möglichkeit, die Gesamtkosten zu senken. Jeder zweite sieht darin den Vorteil, die Mitarbeiter flexibler einsetzen zu können. Und zwei von fünf können sich vorstellen, mit Outsourcing einen besseren Return on Investement (RoI) zu erwirtschaften. (qua)