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Europäisches Handy-Hotmail verzögert sich

17.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz erfolgreicher Feldversuche in Dänemark und in der Schweiz müssen die meisten Europäer noch länger als geplant auf den Handy-Zugriff auf Microsofts Web-basierten E-Mail-Dienst Hotmail warten. Der Grund: Bei vielen Netzbetreibern fehlt es an der richtigen Abrechungssoftware. Dies muss nämlich das so genannte "Reverse Billing" beherrschen, bei dem nicht der Absender, sondern der Empfänger einer Textbotschaft zur Kasse gebeten wird - und das ist bisher nur selten der Fall. "Das könnte einige Monate dauern", gestand Judy Gibbons, European Director der Hotmail-Dachmarke MSN.

Microsoft möchte den rund 30 Millionen europäischen Hotmail-Kunden den Dienst drahtlos über rund 40 Carrier zur Verfügung stellen. Die Netzbetreiber will der Konzern durch Umsatzbeteiligungen zum Mitmachen motivieren. Die nötige Middleware liefert Migway, ein Joint Venture zwischen TDC Mobile International und CMG. (tc)