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EU will wettbewerbsfähigste Wirtschaft werden

06.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Am heutigen Mittwochmorgen haben sich Mitglieder der EU-Kommission, des Europaparlaments und der europäischen Regierungen auf gemeinsame Regeln zu grenzüberschreitenden Firmenakquisitionen geeinigt. Künftig sollen vor allem die in den einzelnen EU-Ländern gültigen Maßnahmen zur Abwehr von ausländischen Übernahmen eingeschränkt werden. Gleichzeitig will man die Rechte von Minderheitsaktionären und Beschäftigten in den Unternehmen stärken. Dadurch soll Europa zur wettbewerbsfähigsten Wirtschaft weltweit werden, erklärte der EU-Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein. Bevor das Abkommen in nationales Recht umgesetzt werden kann, müssen dem Entwurf noch die Regierungen und Parlamente der 15 EU-Mitgliedsstaaten zustimmen. Eine endgültige Einigung wird für Juli erwartet. Bis 2005 sollen die entsprechenden Gesetze erlassen werden.