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EU entscheidet am 11. Mai zu Oracle-Peoplesoft

16.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Europäische Kommission hat den Termin für ihre Entscheidung bezüglich der von Oracle versuchten feindlichen Übernahme von Peoplesoft erneut nach hinten verschoben, und zwar auf den 11. Mai. Zuletzt war der 21. April genannt worden (Computerwoche.de berichtete), nachdem die Brüsseler Exekutive ihre kartellrechtliche Untersuchung im Januar zunächst ausgesetzt hatte, um von Oracle weitere Informationen einzufordern.

Die Kartellbehörden auf beiden Seiten des Atlantiks sorgen sich, die von Oracle angepeilte Übernahme könnte den Wettbewerb im Markt für Unternehmenssoftware zu stark einschränken. Anwälte des US-Justizministeriums empfahlen in der vergangenen Woche bereits der Regierung, das Vorhaben des kalifornischen Datenbankriesen per einstweiliger Verfügung zu stoppen (Computerwoche.de berichtete). (tc)