Codename "Fennec"

Erste Firefox-Beta für Android und Maemo

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mozilla hat eine erste Beta von Firefox 4 für Android und das Maemo-Linux des Nokia "N900" veröffentlicht.
Firefox auf einem Nexus One - leider belegt das Programm 32 MB Hauptspeicher...
Firefox auf einem Nexus One - leider belegt das Programm 32 MB Hauptspeicher...

Der mobile Firefox steht unter der Adresse http://www.mozilla.com/en-US/m/beta zum Download bereit. Für Android-Smartphones wird das Betriebssystem ab Version 2.0 vorausgesetzt, auf der Liste der unterstützten Geräte finden sich unter anderem das Nexus One von HTC/Google, das mehr oder weniger baugleiche HTC Desire und das ebenfalls von HTC gebaute Sprint-Telefon EVO 4G sowie das Droid 2 von Motorola. Weitere Telefone sollten ebenfalls funktionieren, wurden aber nicht explizit von Mozilla getestet.

Wir haben die Firefox-Beta kurz auf einem Nexus One installiert. Sie scheint zu funktionieren. Allerdings ist sie mit einem Speicherbedarf von rund 45 Megabyte (davon 32 MB im Hauptspeicher) selbst für aktuelle Power-Smartphones viel zu groß, so dass man sie bestenfalls als Machbarkeitsstudie einstufen kann. Wenn es Mozilla nicht gelingt, den Memory-Footprint deutlich zu reduzieren, dann kann der unter dem Codenamen "Fennec" entwickelte mobile Firefox kein Erfolg werden.