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Ericsson schließt CDMA-Sparte in den USA

06.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mangels ausreichender Nachfrage hat sich der schwedische TK-Ausrüster Ericsson entschieden, seine Sparte für CDMA-Technik (Code Division Multiple Access) mit Sitz im kalifornischen San Diego zu schließen. Rund 250 von knapp 300 Mitarbeitern werden nach Angaben einer Firmensprecherin im Laufe der kommenden sechs bis neuen Monate entlassen, die übrigen will Ericsson in anderen Bereichen unterbringen.

Der Geschäftsbereich war 1999 gegründet worden, hat aber aus Sicht des Unternehmens seither nicht genügend Gerätschaften (darunter CDMA-Basisstationen) an US-amerikanische Mobilnetzbetreiber verkauft. Aufgrund der zuletzt anhaltenden Konsolidierung des Marktes gebe es nun noch weniger Chancen, solche Ausrüstung zu verkaufen, so Ericsson. (tc)