Kurzfristig weiter mau

Ericsson mit Gewinneinbruch zum Jahresende

25.01.2012
Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson hat im vierten Quartal unter der vorsichtigen Nachfrage der Netzbetreiber angesichts der unsicheren Aussichten in Europa gelitten.
Ericsson-Chef Hans Vestberg
Ericsson-Chef Hans Vestberg

Eine schnelle Besserung sei nicht in Sicht, sagte Vorstandschef Hans Vestberg am Mittwoch in Stockholm. Die langfristigen Perspektiven seien aber positiv. Die Aktionäre sollen nach 2,25 Kronen im Vorjahr nun eine Dividende von 2,5 Kronen erhalten.

Der Umsatz zog im normalerweise starken Schlussquartal nur um ein Prozent auf 63,7 Milliarden Schwedische Kronen (7,2 Milliarden Euro) an. Der operative Gewinn brach von 6,24 Milliarden Kronen auf 2,16 Milliarden Kronen ein.

Unter dem Strich blieben nach 4,32 Kronen nur noch 1,15 Milliarden Kronen. Hier schlugen unter anderem die Verluste der beiden Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST Ericsson durch. Zudem leidet die Branche unter einem harten Preiskampf, dem beispielsweise auch Nokia Siemens Networks (NSN) das Leben schwer macht. (dpa/tc)