Effizientere Prozesse

Elektronische Rechnung spart 90 Prozent CO2

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Prozess, der nötig ist, um eine Papierrechnung zu erstellen, zu versenden, zu bearbeiten und zu archivieren, belastet die Umwelt deutlich mehr als eine Online-Rechnungsstellung.
Eine gedruckte Rechnung belastet die Umwelt.
Eine gedruckte Rechnung belastet die Umwelt.
Foto: Fotolia, sk_design

Die CO2-Bilanz einer elektronischen Rechnung beträgt fünf Gramm, die einer gedruckten 50 Gramm. Zu diesen Ergebnissen kommt eine finnische Studie, die der Informationslogistik-Spezialist Itella Information bei sich selbst vornehmen ließ - von den Umweltberatern der Natural Interest Oy.

Laut Itella hat sich das Verhältnis in letzter Zeit deutlich zugunsten der Online-Rechnung verbessert. 2008 habe die Erstellung einer elektronischen Rechnung die Umwelt mit 30 Gramm CO2 belastet. Die Ursachen der Verbesserung lägen in der Effizienzsteigerung der elektronischen Prozesse und den optimierten Server-Kapazitäten.

Die Studie berücksichtigte die CO2-Emissionen von Handling, Zustellung und Archivierung elektronischer Briefe. Für gedruckte Rechnung untersuchte Natural Interest das Handling, den Druck, die Kuvertierung, die Archivierung und den Transport von Rechnungen, die in elektronischer Form eintreffen und ausgedruckt werden. Ebenfalls eingeflossen sind Energieverbrauch und entstandene Abfälle. (qua)