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Ebay nimmt Gebührenerhöhungen teilweise zurück

07.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Verantwortlichen der Online-Auktionsplattform Ebay haben auf den Ärger über die jüngst angekündigten Gebührenerhöhungen reagiert. So sollen die Mindesteinstellgebühren in den USA und Kanada um fünf Cent auf 25 beziehungsweise 30 Cent gesenkt werden. Shop-Betreiber sollen zwischen einer Gutschrift über 15,95 Dollar oder einer einmonatigen Gebührenbefreiung wählen können. Die Händler hatten sich beschwert, die steigenden Gebühren würden ihren Gewinn drastisch schmälern.

Ferner versprach die Internet-Firma, den Support zu verbessern. Statt mit automatisierten Antworten sollen künftig Nutzeranfragen direkt von Servicemitarbeitern beantwortet werden. Außerdem will man bis zum 1. April einen erweiterten Telefonservice einrichten. Dieser Support-Kanal werde künftig allen Shop-Betreibern offen stehen, nicht nur den großen Anbietern.

Bill Cobb, President von Ebay in Nordamerika, versprach auch in Zukunft auf die Kunden zu hören. Der Erfolg des Unternehmens hinge von der Zufriedenheit der Nutzer ab. Deshalb werde Ebay nicht aufhören, den Anwendern zuzuhören, gelobte der Ebay-Manager. (ba)