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Gartner Symposium/ITxpo

E-Commerce wird mobiler und sozialer

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Auf dem Gartner Symposium in Orlando beschäftigte sich die Marktforschungs- und Beratungsfirma auch mit der Zukunft des E-Commerce.

Im Jahr 2015 werden Unternehmen nach Einschätzung von Gartner bereits die Hälfte ihrer Web-Verkäufe über ihre soziale Präsenz und mobile Applikationen erzielen. Entsprechend würden Anbieter im E-Commerce-Markt beginnen, neue kontext-bewusste und ortsbasierende Anwendungsfähigkeiten anzubieten, die via Browser zugänglich seien oder als App auf einem Telefon installiert werden könnten. Da die Zahl der Mobiltelefone die der PCs übersteige, nutzten Kunden zunehmend mobile Browser und Anwendungen als Hauptpunkte der Interaktion.

"Kunden fordern neue und einfache Wege der Interaktion mit den Unternehmen, mit denen sie zu tun haben, und keine Firma sollte glauben, sie sei immun gegenüber dieser neuen Geschäftsdynamik", erklärte Gartner-Analyst Gene Alvarez. "Immer mehr Menschen benutzen Smartphones und erwarten, dass ihr Kundenerlebnis dahingehend erweitert wird, dass es diese Geräte unterstützt und dass gleichzeitig soziale Aspekte des Webs damit verknüpft werden." Gleichzeitig schauten sich Unternehmen nach neuen Ländern und Regionen für Wachstum um. Alvarez rät Firmen, die via Web verkaufen wollen dazu, die eigenen Möglichkeiten auf den Prüfstand zu stellen und dabei sicherzustellen, "dass Social Software, mobile Technologie und Globalisierung ein Teil der Online-Zukunft Ihres Unternehmens sind."