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Durchbruch bei Brennstoffzellen geglückt?

20.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das britische Technologie-Startup CMR Fuel Cells steht nach eigenen Angaben kurz vor der Entwicklung einer für Notebooks geeigneten neuen Brennstoffzelle. Dabei ist das Antriebsaggregat nur noch ein Zehntel so groß wie existierende Modelle, produziert jedoch viermal soviel Strom wie konventionelle Batterien und ist schnell wieder befüllbar. Dieser gewichtige Unterschied ist auf die verwendete CMR-Technologie (Compact Mixed Reactant) zurückzuführen, die dank selektiver Membranen eine Mischung von Brennstoff und Sauerstoff erlaubt. In herkömmliche Brennstoffzellen müssen die beiden Reagenzien dagegen durch Fächer hermetisch getrennt werden, sonst kommt es statt zur Entwicklung von Elektrizität zu einer Verbrennung. Die hierbei verwendeten Platten machen 90 Prozent des Volumens und Gewichts, ein Drittel der Materialkosten und bis 50 Prozent der Zelle aus.

"Wir glauben, dass die CMR-Technologie einen ähnlichen Quantensprung darstellt wie der Wechsel von Transistoren zu integrierten Schaltkreisen", erklärte Firmenchef John Halfpenny. (mb)