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Dresdner Forscher melden OLED-Durchbruch

01.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einer Gruppe von Wissenschaftlern um Professor Karl Leo vom Institut für Angewandte Photophysik der TU Dresden ist nach eigenen Angaben erstmals die Entwicklung niedermolekularer OLEDs (organischer Leuchtdioden) gelungen, die bereits bei einer Spannung von 2,5 Volt die für Bildschirmanwendungen nötige Helligkeit liefern.

Bisherige OLEDs benötigen doppelt so viel Energie. Das Dresdner Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,8 Millionen Euro. Mittelfristig dürften OLEDs in vielen Bereichen die bislang dominierenden Flüssigkristall-Displays (LCDs) verdrängen. Sie bieten einen größeren Blickwinkelbereich und können Bewegtbilder schneller darstellen, verbrauchen aber gleichzeitig weniger Energie. (tc)