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Digital-Boom beschert Kodak Gewinnsteigerung

21.07.2004

Der US-Hersteller Kodak, der gerade mitten in einer komplexen und auf mehrere Jahre angelegten Umstellung von analoge auf digitale Fotoprodukte steckt und dabei rund 15.000 Arbeitsplätze abbauen will, hat im Ende Juni abgeschlossenen zweiten Fiskalquartal 154 Millionen Dollar oder 54 Cent pro Aktie verdient und dabei unter anderem vom schwachen Dollar profitiert. Im Vorjahreszeitraum hatte der Profit 112 Millionen Dollar oder 39 Cent je Anteilschein betragen. Abzüglich Restrukturierungskisten ergibt sich aktuell ein operativer Gewinn von 253 Millionen Dollar oder 88 Cent pro Aktie, im April hatte Kodak erst 55 bis 65 Cent prognostiziert.

Den Quartalsumsatz steigerte der in Rochester, New York, ansässige Konzern im Jahresvergleich von 3,26 Milliarden Dollar um 6,4 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar. Dabei wurden 48 Prozent mehr digitale Produkte verkauft (Digitalkameras sogar plus 91 Prozent), das alte Kerngeschäft mit chemischen Produkten wie analogen Filmen war dagegen um acht Prozent rückläufig. Für das gesamte Geschäftsjahr erhöhte Kodak seine operative Gewinnprognose auf 2,39 bis 2,69 Dollar (zuvor 2,15 bis 2,45 Dollar). (tc)