Ratgeber DSL

Diese Tools schonen Ihre Flatrate

Redakteur bei PC-Welt
Die Telekom begrenzt das Datenvolumen ihrer DSL-Anschlüsse. Für Nutzer mit Surfsticks ist in der Regel noch früher Schluss. Egal welcher Anbieter: Diese Tools schonen Ihr Flatrate-Volumen und zögern die Internet-Bremse hinaus!

Wer heute einen Telekom-Vertrag unterschreibt, stimmt der Flatrate-Grenze zu. Für Nutzer einer 16-Mbit-Leitung ist dann - voraussichtlich ab 2016 - schon bei 75 GB im Monat Schluss mit Highspeed-Internet. Danach geht es nur noch im Schneckentempo weiter - bis zum nächsten Monat. Die Drosselung soll auch für Bestandskunden des Magenta-Konzerns gelten. Und auch bei anderen Anbietern gibt es bereits solche Klauseln - wenngleich sie in der Regel deutlich kundenfreundlicher ausfallen. So ist bei Kabel Deutschland aktuell bei 60 GB Schluss. Aber nicht pro Monat, sondern pro Tag. Und gedrosselt wird auch nur das File-Sharing. Doch ist ungewiss, wer dem Beispiel der Telekom noch folgen wird. Besitzer eines Surf-Sticks träumen hingegen nur von 75 GB. Für sie ist meist bei 5 GB Schluss mit schnellem Internet. Egal ob Sie DSL-, UMTS- oder LTE-Surfer sind - mit diesen Programmen kommen Sie länger mit Ihrem Datenvolumen aus.

Um zu wissen, wie viel man diesen Monat noch surfen, online spielen und Daten herunterladen kann, muss man den Datenverbracuh vermessen. In der Galerie finden Sie zwei Tools, welche das für Sie übernehmen.

Wer das Maximum an Internet-Traffic einsparen will, verlässt sich nicht nur auf Programme. Zusätzlich gilt es, einige Einstellungen im Browser vorzunehmen. Wir empfehlen beispielsweise das Prefetching in Firefox zu deaktivieren. Mit dieser Technik lädt der Browser Daten vorab, welche Sie eventuell überhaupt nicht benötigen. Prefetching soll das Surfen beschleunigen, führt jedoch auch zu unnötigen Downloads. Deaktivieren Sie das Feature, indem Sie "about:config" ohne Anführungszeichen in die Adresszeile des Browser eintippen. Suchen Sie nach "prefetch" und klicken Sie doppelt auf "network-prefetch-next", um den Wert auf "false" zu setzen. Fertig.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation PC-Welt. (mhr)