COMPUTERWOCHE 44/2013

Die Zukunft des Blackberry

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
Blackberry steckt in der Krise. Der Smartphone-Pionier hatte wichtige Trends verschlafen und war in den vergangenen Monaten zunehmend in finanzielle Schieflage geraten. Auch die Anfang des Jahres gestartete neue Plattform BB10, die das Management rund um CEO Thorsten Heins als großen Hoffnungsträger ausgerufen hatte, vermochte den Abwärtstrend nicht zu stoppen.

Blackberry steht vor einen ungewissen Zukunft. Der Smartphone-Pionier, der mit seinen Blackberry-Geräten lange Jahre den Markt scheinbar nach Belieben dominierte, hatte wichtige Trends verschlafen und war in den vergangenen Monaten zunehmend in finanzielle Schieflage geraten. Die Absatzzahlen brachen ein, unter dem Strich standen mit einem Mal tiefrote Zahlen. Auch dem deutschen Manager Thorsten Heins, der nach dem Abgang der von Mike Lazaridis und Jim Balsillie im vergangenen Jahr das Ruder übernommen hatte, ist es bis dato nicht gelungen, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen.

Ab sofort ist die neue COMPUTERWOCHE als Heft und als iPad-Ausgabe erhältlich.
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Die im Januar 2013 von Heins gestartete neue Plattform BB10 enttäuschte bislang die hochgesteckten Erwartungen. Seitdem das Blackberry-Management im Spätsommer verkündete, man suche nach strategischen Alternativen, wird in der Branche heftig darüber spekuliert, wer den angeschlagenen Konzern übernehmen könnte. Neben Finanzinvestoren, die bereits ein Angebot über 4,7 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt haben, fallen immer wieder Namen wie Lenovo, Cisco oder auch SAP. Selbst Firmengründer Lazaridis soll angeblich überlegen, seine Firma zurückzukaufen. Analysten gehen zwar nicht davon aus, dass Blackberry von heute auf morgen vom Markt verschwindet. Angesichts der vielen Unsicherheitsfaktoren sollten sich Anwender jedoch rechtzeitig um mögliche Alternativen kümmern.

Außerdem im Heft:

  • SAP setzt alles auf die HANA-Plattform: Oberste Priorität hat künftig die Entwicklung der Plattform. Technikchef Vishal Sikka erklärte auf der Entwicklerkonferenz TechEd den Strukturwandel im Portfolio.

  • Apples neue iPads: Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft kommen die neuen Apple-Tablets auf den Markt. Das iPad Air und das neue iPad Mini präsentieren sich schlanker und bieten mehr Leistung. Allerdings bleibt Apple bei seiner Hochpreispolitik.

  • Risiken im Griff: Mit einem Continuous-Monitoring-System (CM) können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse transparenter gestalten und damit potenzielle Risiken besser im Blick behalten.

  • Multisourcing richtig vorbereiten: Cloud, Hosting, Offshoring - Provider bieten heute eine breite Servicepalette. Um den richtigen Mix zu finden, müssen die Anwender sorgfältig planen und sich intern passend organisieren.

  • Exklusive Gehaltsstudie: Die IT-Gehälter werden 2013 im Durchschnitt nur um ein Prozent zulegen, hat die aktuelle Gehaltsstudie von Personalmarkt und COMPUTERWOCHE ergeben. Lesen Sie, welche Jobs und welche Branchen für IT-Spezialisten am lukrativsten sind.

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Leseprobe der COMPUTERWOCHE 44/2013