Gründer auf der CeBIT 2017

Die Startup-Highlights in Scale 11

Florian Maier beschäftigt sich mit dem Themenbereich IT-Security und schreibt über reichweitenstarke und populäre IT-Themen an der Schnittstelle zu B2C. Daneben ist er für den Facebook- und LinkedIn-Auftritt der COMPUTERWOCHE zuständig. Er schreibt hauptsächlich für die Portale COMPUTERWOCHE und CIO.
In der Gründer-Halle auf der Cebit gibt es wieder jede Menge Innovationen zu bestaunen. Wir stellen Ihnen einige Startup-Highlights der CeBIT 2017 vor.

Über 450 Startups sind in Halle 11 versammelt. Allerdings will Scale 11 nicht nur eine Ansammlung innovativer Gründer-Konzepte sein, sondern eine Innovations-Plattform. Startups, Konzerne und Investoren sollen hier Ideen austauschen, Kooperationen eingehen und "the next big thing" definieren. Wir stellen Ihnen einige ausgewählte Startups vor, die sich hier präsentieren.

Startup-Flair auf der CeBIT: Auf der Suche nach "the next big thing".
Startup-Flair auf der CeBIT: Auf der Suche nach "the next big thing".
Foto: pathdoc - shutterstock.com

timeBuzzer

Das Startup timeBuzzer hat sich ganz der guten, alten Arbeitszeiterfassung verschrieben. Dabei setzt man allerdings nicht auf komplizierte Tabellenkalkulations-Lösungen oder andere zeitraubende Tools, sondern einen Buzzer. Der heilige Gral aller Game Shows soll nun auch im Büro Einzug halten und verspricht punktgenaue Berechnung beziehungsweise Erfassung, Zeitersparnis und: Spaß. Wie das funktioniert, zeigt dieses Video:

PeeWin

"Triff den p-Beacon Sensor im Urinal, zeige Deinen Freunden was in Dir steckt und hole Dir den Highscore!" - Gamification erobert nun also (endlich) auch das Urinbecken. So wird die Toilette tatsächlich zum neuen, zusätzlichen Point-of-Sale. Doch nicht nur die Umsätze lassen sich - nach Aussage einiger zufriedener Kunden - erhöhen, sogar das Sauberkeitslevel der stillen Örtchen lässt sich steigern. Die Analyse von Urin zu Gesundheitszwecken ("peelytics") ist der nächste Schritt, den das Startup gehen will. Die Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweise ihres Lokus-Sensors erklären die Gründer am besten selbst:

Tickaroo

Bei Tickaroo handelt es sich um ein Livescoring-Tool. Hiermit kann jedermann unter anderem einen Live-Ticker zur Sportart seiner Wahl erstellen - egal ob Kicker, Darts oder Rudern. Darüber hinaus lassen sich auch andere Live-Inhalte erstellen und teilen. Die Einsatzmöglichkeiten von Tickaroo sind vielfältig, wie ein Blick auf dieses Testimonial-Video zeigt:

Sonnenrepublik

Bei Sonnenrepublik hat man sich - wie der Name schon sagt - der Nutzung von Sonnenenergie verschrieben. Dazu produziert man zahlreiche Taschen und Cases, die mit Solarzellen verschiedener Stärken ausgestattet sind und für stets verfügbaren Saft sorgen.

Linguwerk

Sprechendes Spielzeug ist nach den letzten Skandalen um Cayla, Hello Barbie & Co. momentan nicht gerade angesagt. Das Startup Linguwerk möchte in diesem Segment mit einem anderen Konzept überzeugen und hat dazu Lingufino erfunden. Das Plüschtier ist in der Lage, eine Konversation mit Kindern zu führen - nutzt dazu aber keinerlei Internet-Verbindung. Stattdessen werden die Kuscheltiere mit Büchern und einem Sprachmodul verkauft, das eine kindgerechte und Lauschangriff-freie Beschäftigung verspricht:

Vertical

Unter dem Motto "Fuck the routine" preist man beim Startup Vertical seine softwarebasierte Arbeitsplatzlösung an. Die Idee: Geräte, Anwendungen und Support-Leistungen werden zu einem großen Paket geschnürt. Oder wie es die Gründer selbst ausdrücken: "Wir ersetzen Deine Unternehmens-IT durch ein einfaches und schlüsselfertiges Produkt. Investitionen in Hard- und Software entfallen."