Ratgeber für E-Commerce-Einsteiger

Die Shop-Infrastruktur muss zum Gründertyp passen

Holger Eriksdotter ist freier Journalist in Hamburg.
Anzeige  Der E-Payment-Spezialist Sage Pay aus Frankfurt will Unternehmensgründern mit einem Ratgeber den Einstieg in den Online-Handel erleichtern. Das Whitepaper fasst Experten-Tipps unter anderem von Shop-Designern, Internetagenturen, Rechtsexperten, Anbietern betriebswirtschaftlicher Software sowie Online-Shopgründern und -betreibern zusammen.

Der Online-Handel in Deutschland boomt. 2013 lag der Umsatz des Online-Handels in Deutschland bei 33,1 Milliarden Euro, 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das laufende Jahr erwartet der Handelsverband Deutschland eine weitere Steigerung von 17 Prozent auf ein Volumen von 38,7 Milliarden Euro. "Die deutsche Start-up-Szene ist lebendig wie nie. Gerade im Online-Handel können Gründer an der Erfolgsgeschichte mitschreiben" sagt José Martinez-Benavente, Business Development Manager Germany bei Sage Pay. "Deshalb haben wir uns jetzt entschlossen, das Thema Erfolg im Online-Handel aus der Perspektive von Start-ups zu beleuchten".

Wichtigste Erkenntnis seiner Untersuchung: Jeder Gründertyp braucht eine ganz bestimmte Art von Shop-Infrastruktur. Die unterschiedlichen Anforderungen an den Online-Shop haben er und seine Kollegen sieben Gründertypen zugeordnet: "Wir haben - mit einem Augenzwinkern - sieben User-Profile erstellt und geben Tipps, welche Shop-Lösung auf welchen Anwender passen könnte" sagt der E-Commerce-Experte.

José Martinez-Benavente, Business Development Manager Germany bei Sage Pay
José Martinez-Benavente, Business Development Manager Germany bei Sage Pay
Foto: Sage Pay

Unter den Bezeichnungen "Kontrollfreak", "Nerd", "Technikmuffel", "Sparfuchs", "Stratege", "Einzelkämpfer" und "Quereinsteiger" werden die unterschiedlichen Herangehensweisen und Ansprüche deutlich. "Natürlich ist nichts in Stein gemeißelt, aber vielleicht findet sich ja der eine oder andere Shop-Gründer in den User-Profilen wieder", sagt Martinez-Benavente und gibt Tipps, für welchen Typ sich welche Infrastruktur eignet.

E-Commerce-Experten geben Ratschläge

Open-Source oder Lizenz-Software? Lokaler Server oder Cloud-Lösung? Bereits Erfahrungen im Offline-Handel oder kompletter Neueinstieg? Der Ratgeber erklärt, die zu Verfügung stehenden technischen Lösungen, deren Vor- und Nachteile und welche davon sich für welche Anforderungen eignen. Ein Glossar erklärt mit einfachen Worten die wichtigsten Begriffe im E-Commerce.

Darüber hinaus werden in einzelnen Beiträgen von Experten die zentralen Fragen des Online-Handels beleuchtet: Wie sollten Bezahlseiten gestaltet sein und welche Bezahlmethoden sollen angeboten werden? Welchen Wert haben Kundenbewertungen und Gütesiegel? Welche Rechtsfragen sind zu beachten? Welche Rolle spielt das Shop-Design für den Verkaufserfolg? Und was muss ein ERP-System beim E-Commerce leisten?

Nicht alle Geschäftsideen im Online-Handel werden sich dauerhaft auf dem Markt durchsetzen", weiß Martinez-Benavente. Einige entwickelten sich vielleicht noch bis zur Umsetzung, verschwänden danach aber wieder von der Bildfläche, weil der Markt vielleicht noch nicht reif für das Geschäftsmodell sei, weil Zielgruppen und deren Bedürfnisse falsch eingeschätzt würden oder aber auch, weil es handwerkliche Fehler gab. Diese aber ließen sich vermeiden:

"Zwar können auch wir keine Erfolgsgarantie mit Brief und Siegel geben. Aber wer die Tipps und Hinweise unserer Experten aus der Online-Szene beachtet, hat eine gute Basis, im E-Commerce durchzustarten", verspricht der E-Commerce-Experte.

Kostenloser Download des Ratgebers "Von der Idee zum Online-Shop - Expertentipps für E-Commerce-Einsteiger"