Volkswagen codeFEST CeBIT 2015

Die Gewinner des VW-Programmierwettbewerbs

Florian Maier beschäftigt sich mit dem Themenbereich IT-Security und schreibt über reichweitenstarke und populäre IT-Themen an der Schnittstelle zu B2C. Daneben ist er für den Facebook- und LinkedIn-Auftritt der COMPUTERWOCHE zuständig. Er schreibt hauptsächlich für die Portale COMPUTERWOCHE und CIO.
Der Volkswagen-Konzern hat Anfang März den Programmierwettbewerb codeFEST gestartet. Auf der CeBIT in Hannover kam es nun zum großen Finale.

Vom 6. Bis 8. März fand die Vorrunde des codeFEST zeitgleich an acht verschiedenen Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Die teilnehmenden Studenten programmierten in 28 Stunden Software zum Thema "Mobilität der Zukunft". Die beiden jeweils besten Teams eines Standortes qualifizierten sich für das Finale des nach Angaben von VW bislang größten Programmierwettbewerbs in der Autoindustrie.

Das Finale des vom VW-Konzern initiierten Programmierwettbewerbs Codefest fand auf der CeBIT 2015 statt.
Das Finale des vom VW-Konzern initiierten Programmierwettbewerbs Codefest fand auf der CeBIT 2015 statt.
Foto: Volkswagen AG

codeFEST-Finale auf der CeBIT: Die Gewinner

Im Finale des Volkswagen-Programmierwettbewerbs auf der CeBIT in Hannover setzte sich das vierköpfige Studenten-Team "RoadGenius" aus Karlsruhe durch. Ein interaktives Quiz-Spiel für Kinder, das während der Autofahrt Fragen zu Umgebung und Region stellt, brachte den Nachwuchs-Programmierern den Sieg ein - und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

VW-CIO will Ideen weiterentwickeln

Mit Platz zwei und 5000 Euro musste sich das Team "Beehive" aus München "zufrieden geben". Diese waren mit einem Chat-Programm für Autofahrer die im Stau stehen angetreten. Daneben vergab der VW-Konzern gleich vier dritte Plätze und ein Preisgeld von 2500 Euro. Die drittplatzierten Teams kamen aus Berlin, Dresden, Zürich und Aachen.

Volkswagen-CIO Martin Hofmann lobte die Studenten und ihre Fähigkeiten: "Es war eine wirklich schwere Entscheidung, die besten Teams zu küren. Sie haben nicht nur absolut kreative Ideen entwickelt, sondern sie auch in Software umgesetzt - und das auf einem exzellenten technischen Niveau. Der Wettbewerb war ein gelungenes Beispiel für IT made in Europe. Ich sehe gute Chancen, einige Konzepte gemeinsam mit der Konzern IT und dem Marketing weiterzuentwickeln."