Meg Whitman

"Der nächste CEO arbeitet schon bei HP"

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Email:
Connect:
Hewlett-Packard (HP) wird seinen nächsten CEO aus den eigenen Reihen rekrutieren.
Meg Whitman will schon noch eine Weile CEO von HP bleiben.
Meg Whitman will schon noch eine Weile CEO von HP bleiben.
Foto: HP Deutschland

Das erklärte die aktuelle Konzernchefin Meg Whitman laut Branchendienst "The Register" auf der Global Partner Conference von HP. Zuletzt hatte HP seinen CEO-Sessel mehrfach - Mark Hurd, Léo Apotheker und Whitman selbst - extern besetzt und war von Branchenbeobachtern dafür teils heftig kritisiert worden.

Dabei hätte es durchaus geeignete interne Kandidatinnen und Kanditaten gegeben - beispielsweise die Firmenurgesteine Ann Livermore und Vyomesh Joshi oder den weltweiten PC-Chef Todd Bradley.

"Der nächste CEO muss aus der Firma kommen", erklärte Whitman. "Ich habe eine sehr steile Lernkurve hinbekommen [seit ich zu HP kam], aber das war unnötig." Früher habe das Unternehmen im guten alten "HP Way" seine Top-Talente intern herangezogen, und dazu wolle sie wieder zurückkehren.

Whitman hegt allerdings selbst noch keinerlei Rücktrittabsichten. "Das wird aber nicht so bald sein", sagte die Chief Executive Officer zu ihrer möglichen Nachfolge. Einen konkreten Termin, wann sie HP zu verlassen gedenke, nannte Whitman indes nicht (während ihrer Ägide bei Ebay hatte sie das noch getan). Falls ihr Turnaround-Plan schiefgehen sollte, ist das allerdings vielleicht auch nicht mehr ihre eigene Entscheidung.

Newsletter 'Nachrichten morgens' bestellen!