Blade- und Rack-Server

Dells Serverfrühling

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Dell bringt vier für die Server-Konsolidierung und -Virtualisierung konzipierte Rack- und Blade-Server der "PowerEdge"-Reihe auf den Markt.
Dells Servermodul Poweredge M910.
Dells Servermodul Poweredge M910.

Die neuen PowerEdge-Server sind je nach Modell mit Intels "Nehalem"- und "Xeon"- sowie AMDs "Opteron"-Prozessoren ausgestattet.

Der Rack-Server R910 arbeitet mit Intels Nehalem-EX-Prozessor. Er bietet bis zu 64 DIMM-Slots, redundante Netzteile sowie einen integrierten Hypervisor. Außerdem bietet er Platz für vier Rechnereinschübe (HE = Höheneinheiten).

Blade- und Rack-Server mit Intel-CPUs

Das Modell System M910 ist ein Blade-Server mit Intel-Xeon-Prozessoren der Serie 7500. Er wurde insbeosndere auf die Bedürfnisse von Anwendern zugeschnitten, die die Vorteile der Server-Virtualisierung und -Konsolidierung nutzen möchten. 32 DIMM-Slots ermöglichen eine Skalierung auf bis zu 512 GB Arbeitsspeicher.

Der Rack-Server R810 mit zwei HE basiert ebenfalls auf Intel-Nehalem-EX-Prozessortechnologie. Der Server ist in einer Zwei- oder Vier-Sockel-Variante verfügbar und bietet bis zu 32 DIMM-Steckplätze. Durch Optimierungen im Speichermanagement kann der gesamte Arbeitsspeicher von lediglich zwei Prozessoren genutzt werden. Dell argumentiert, dies ermögliche eine Rechenleistung, die bisher Vier-Sockel-Servern vorbehalten war.

Die R815-Maschine schließlich wird von einem AMD-Opteron-Prozessor angetrieben. Der Server lässt sich wegen der bis zu 32 DIMM-Slots skalieren. Maximal können bis zu 48 Prozessorkerne genutzt werden. Der Server hat Platz für zwei Einschübe. Er bietet ferner vier Sockel.

Was wird sonst mitgeliefert?

Dell liefert die Server mit weiteren technischen Errungenschaften aus, die die Einsatzweise der Maschinen zusätzlich interessant machen sollen.

Verfügbarkeit

Die Modelle PowerEdge R810, R910 und M910 sind ab sofort verfügbar. Der PowerEdge R815 wird im Laufe des zweiten Quartals 2010 auf den Markt kommen.

Hier ist etwa die "FlexMemory-Bridge"-Technologie zu nennen: Sie ermöglicht es Anwendern, zumindest bei einigen Rack- und Blade-Servern mit zwei Sockeln bis zu 32 DIMM-Slots zu nutzen. Ohne höhere Kosten können Unternehmen so größere Arbeitsspeicher-Kapazitäten nutzen.

Die "Fail-Safe"-Virtualisierung ist Dells Lösungen eines integrierten Hypervisors. Mit der Dual-Hypervisor-Lösung offeriert der Server-Anbieter nun einen redundanten Hypervisor - zum Beispiel bei einer höheren Anzahl an virtuellen Servern auf einem einzigen physischen System.

Mit der Systemverwaltungs-Lösung "Lifecycle Controller" steht eine zentrale Konsole zur Verfügung, die einen Überblick über die gesamte IT-Infrastruktur ermöglicht. Über den Lifecycle Controller können zum Beispiel zeitintensive IT-Aufgaben wie die System-Implementierung, das Provisioning, System-Updates, Veränderungen der Hardware-Konfiguration und die System-Analyse vereinfacht und damit beschleunigt werden. (jm)