Nach falschen Preisen

Dell schließt seinen Webshop in Taiwan

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Der texanische Computerbauer Dell macht seinen Webshop in Taiwan vorerst dicht. Zuvor hatte der Konzern falsche Preise für Monitore und Notebooks angegeben.

Nach wiederholten falschen Preisauszeichnungen in seinem Webshop in Taiwan hat sich der Computerbauer Dell bei den Kunden entschuldigt. Das Problem soll nun in Zusammenarbeit mit der taiwanischen Fair Trade Commission gelöst werden. Zur Überprüfung der Vorfälle hat Dell seinen Webshop in dem asiatischen Land vorerst geschlossen.

In den vergangenen Tagen hatten Kunden tausende Monitore und Notebooks zu einem Bruchteil ihres regulären Preises bestellt. Dell hat die Transaktionen gestoppt, was die Kunden und Verbraucherschützer erzürnt hatte. In einer offiziellen Stellungnahme gab der Konzern an, das die beiden Fehler unterschiedliche Gründe gehabt haben. Details wurden nicht genannt.