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Dell macht Druck auf Red Hats Preise

08.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dell verlangt von Red Hat, den Preis für Support und Updates der Linux-Distribution zu senken. "Red Hat Enterprise Linux 3 ist zu teuer für Kunden aus kleinen und mittelständischen Unternehmen", kritisiert Judy Chavis, als Direktor Business Development in Dells Enterprise Product Group zuständig für die Beziehungen zu Red Hat. Es gebe Kunden, die nicht den ganzen Umfang der Leistungen des Red Hat Network in Anspruch nähmen und folglich nicht bereit seien, die damit verbundenen hohen Preise zu zahlen.

Chavis macht Druck auf Red Hat: Der im November dieses Jahres begonnene Vertrieb von Novells Suse Linux sei unter anderem durch Red Hats Preispolitik motiviert gewesen. "Das war ein wichtiger Faktor, um mit Novell zusammenzuarbeiten." Dell könne es sich nicht leisten, "Kunden an andere Open-Source-Projekte zu verlieren". Chavis weist ausdrücklich darauf hin, dass es auch nichtkommerzielle Alternativen wie die Linux-Distribution Debian gibt. (ls)